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Bräter

Perfekte Ergebnisse bei Schmorgerichten und großen Braten – vom deutschen Hersteller.

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Material & Handwerk

Der passende Bräter für Ihre Gerichte.

Ein Bräter wird nach dem Gargut ausgesucht: Form und Innenmaß entscheiden, ob Braten, Geflügel oder Auflauf hineinpassen – und ob das Ganze noch in Ihren Backofen geht.

01 / Form und Innenmaß statt Durchmesser

Bräter sind in der Regel länglich oder oval, nicht rund. Ein einzelner Durchmesser beschreibt sie deshalb nicht sinnvoll – maßgeblich sind Länge, Breite und Höhe sowie das Fassungsvermögen.

Entscheidend ist das Innenmaß im Verhältnis zum Gargut: Ein Braten oder ein Geflügel sollte vollständig hineinpassen, ohne am Deckel anzustehen. Prüfen Sie außerdem die Außenmaße gegen Ihren Backofen, einschließlich der Griffe – sie tragen spürbar auf und werden beim Planen gern übersehen.

02 / Wärmespeicherung beim Schmoren

Schmoren heißt: anbraten, ablöschen, lange bei mäßiger Hitze garen. Dafür ist eine gleichmäßige, ruhige Wärmeabgabe wichtiger als schnelles Aufheizen. Aluminiumguss nimmt Wärme zügig auf und verteilt sie in der Fläche.

Das Herstellungsverfahren und die Ausführung des Bodens unterscheiden sich je nach Modell. Welche Ausführung ein bestimmter Bräter hat, steht in seinen Produktdetails.

Bräter mit Deckel aus Aluminiumguss
Bräter mit Deckel aus Aluminiumguss

03 / Wie viel Bräter Sie brauchen

Das Fassungsvermögen allein sagt wenig darüber aus, ob ein bestimmter Braten hineinpasst. Ausschlaggebend ist die Grundfläche: Das Gargut sollte flach aufliegen können, ohne sich zu stauchen, und ringsum noch etwas Platz für Gemüse und Flüssigkeit haben.

Rechnen Sie außerdem die Höhe mit ein. Geflügel baut nach oben auf, ein Rollbraten eher in die Länge. Wenn der Deckel aufliegen soll, darf das Gargut ihn nicht berühren – sonst gart es ungleichmäßig und der Deckel schließt nicht mehr sauber.

Im Zweifel ist der etwas größere Bräter der praktischere: Ein zu voller Bräter kocht eher, als dass er schmort, weil die Flüssigkeit nicht genug Oberfläche hat. Die konkreten Innenmaße und das Volumen finden Sie bei jedem Produkt.

04 / Deckel und Backofen

Der Deckel ist beim Bräter Teil der Funktion: Er hält Feuchtigkeit zurück und sorgt dafür, dass das Gargut nicht austrocknet. Ob ein Bräter mit Deckel geliefert wird oder ein passender Deckel separat angeboten wird, geht aus den Produktangaben hervor.

Für den Wechsel vom Herd in den Backofen brauchen Sie zwei Freigaben: eine für den Bräter und eine für den Deckel – beide können unterschiedlich ausfallen, besonders wenn Griffe oder Knäufe aus anderem Material bestehen. Eine allgemeine Höchsttemperatur lässt sich daraus nicht ableiten; sie ist eine Angabe des einzelnen Produkts.

05 / Handhabung und Pflege

Ein gefüllter Bräter ist schwer. Kurze, gegenüberliegende Griffe, die sich mit Topflappen sicher fassen lassen, erleichtern das Heben spürbar – und Sie sollten den Weg vom Ofen zur Abstellfläche vorher frei räumen.

Lassen Sie den Bräter nach dem Garen abkühlen, bevor Sie ihn reinigen. Bratensatz löst sich am besten durch Einweichen mit warmem Wasser. Verzichten Sie auf Scheuermittel und Metallschwämme, und prüfen Sie die Spülmaschineneignung am Produkt.